Nationalpark Bayrischer Wald: Tag 2

Sie sind hier: Willkommen > Blog > Nationalpark Bayrischer Wald: Tag 2

 

Für den zweiten Tag meldete der Wetterbericht nach einem bewölkten Morgen zunehmende Schneefälle bis am Abend. Einerseits freute ich mich auf den Schnee und andererseits hoffte ich, dass es nicht zu heftig schneien würde, so dass ich noch fotografieren könnte. 

 

Nach einem sehr guten Frühstück im Hotel, holte ich die Ausrüstung von Zimmer und fuhr in die Gehegezone. Eigentlich wollte ich bei den Luchsen weitermachen. Leider war der untere Stand von vielen anderen Fotografen besetzt und deshalb entschloss ich mich, bei den oberen Hütten nachzuschauen. Dort sah man die Tiere im Moment nicht. 

Nach kurzer Wartezeit ging ich weiter zu den Wölfen. Das Gehege dort war riesig. Daran musste ich mich erstmals gewöhnen. Nach einiger suche, entdeckte ich zwei Tiere zwischen den Bäumen. Leider zu weit weg um sie zu fotografieren. Als ich mein Stativ aufgestellt und etwas gewartet habe, wurden die Wölfe plötzlich aktiver und weitere kamen hinzu. Kurz darauf fuhr ein Mittarbeiter mit dem Pickup vorbei und warf ein paar Küken in das Gehege. Als er wieder weg war, kam ein Wolf nach dem Andern und holte sich einen Snack. So kam ich zu einigen wenigen Aufnahmen. Dann zogen sich die Wölfe recht schnell wieder in den Wald zurück.


Eine halbe Stunde später, hatte ich bei den Luchsen mehr Glück. vom obersten Stand aus konnte ich zwei der drei Tiere beobachten und fotografieren. Schon bald fing es an zu schneien. Für die Stimmung den Bildern war das super. Verschneite Luchse sieht man schliesslich nicht alle Tage.

Gegen den Mittag zogen sich die Luchse zurück und ich beschloss einmal die grosse Runde zu laufen und die Bedingungen der anderen Gehege kennenzulernen.

 

Die Elche zeigten sich leider nicht. Ich nehme schon mal vorweg, dass sich das die ganze Woche nicht ändern sollte.

Auch bei der Wildkatze hatte ich kein Glück. Ich und ein paar andere Fotografen warteten mehr als zwei Stunden ohne dass sich die Katze mal hat blicken lassen. Ich hoffte auf den morgigen Tag und ging weiter.

Leider hatte ich bei den Wildschweinen, Rothirschen und Fischottern auch kein Glück. Die Hirsche sah ich zwar, aber sie standen um ein Futterhäuschen und somit nicht besonders fotogen.

 

Bei den Käuzen klappte es dann endlich wieder. Die Habichtskäuze sassen an einer super Stelle um sie ohne den Zaun im Hintergrund fotografieren zu können. Allgemein ist es sehr Schwierig bei den Eulen und Greifvögeln zu fotografieren. Selbst mit meinem lichtstarken Objektiv kann man die Tiere nur an wenigen bestimmten Plätzen in den Volieren ohne Störungen ablichten. 

 

Dieses Bild ist eine Doppelbelichtung aus zwei Bildern mit unterschiedlichem Fokus um den Schneefall zu intensivieren.
Dieses Bild ist eine Doppelbelichtung aus zwei Bildern mit unterschiedlichem Fokus um den Schneefall zu intensivieren.

Bei den Braunbären war dafür dann Action angesagt: Zwei der jüngeren Tiere "kämpften" miteinander. Durch den mittlerweile sehr starken Schneefall war es extrem schwierig, zu fokussieren und so wurden viele Bilder unscharf. Nach knapp 10 Minuten und mit etwa 2 Zentimeter Schnee auf dem Objektiv entschloss ich mich, zu den Auerhühnern weiterzugehen und hoffte, das sich das Wetter bis dorthin etwas verbesserte...

 

Tatsächlich liess der Schneefall etwas nach. Da auch hier in dieser Voliere die Gitter recht gut im Hintergrund erkennbar waren, machte ich ein paar Portraits des Hahnes und umgieng so das Problem. Gegen 17 Uhr zog er sich jedoch in einen Baum zurück.

 

Ich fuhr anschliessend zum Hotel zurück. Nach einer warmen Dusche, packte ich die Ausrüstung aus und lies sie trocknen. Dieses Mal ging ich in ein nahegelegenes Gasthaus Essen. Da ich ausser einem Getreideriegel bei den Wildkatzen, seit dem Frühstück nichts mehr gegessen habe, genoss ich die warme Mahlzeit in vollen Zügen...

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Urheberrechtsbestimmungen:
Sämtliche Bilder dieser Website sind urheberrechtlich geschützt und dürfen weder ganz noch teilweise ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Urhebers kopiert, verändert, vervielfältigt oder veröffentlicht werden.

© Copyright Thomas Marmet

 Haftungshinweis:

Ich möchte darauf hinweisen und deutlich betonen, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und Inhalte der verlinkten Websites habe. Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von den Inhalten aller verlinkten Seiten auf meiner Website oder meinem Blog.