Nationalpark Bayrischer Wald: Tag 4

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Am vierten Tag in Nationalpark zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Voller Freude auf viele neue Möglichkeiten, lief ich eiligst zum Luchsgehege hoch. Dort wurde ich mit dem schönsten Licht der ganzen Woche belohnt. Auch die Tiere schienen die wärmenden Sonnenstrahlen an diesem doch eher kalten Morgen zu geniessen. Ich konnte sogar ein Bild mit zwei Luchsen darauf machen.


Gegen halb elf Uhr entschloss ich mich, mein Glück bei den Wölfen zu versuchen. Da ich von denen noch kein Bild hatte, dass mich zufriedenstellte, war ich umso gespannter.

Als ich bei den riesigen Wolfsgehege angekommen war, war es wie bisher fast immer: keins der Tiere war in Sicht. Trotzdem baute ich die Ausrüstung auf und wartete. Im Gehege lag ein Ziegenkadaver der die Wölfe wohl heute Morgen bekommen hatten. Vielleicht machten sie gerade einen Verdauungsschlaf...

 

Nach einiger Zeit entdeckte ich einen Buntspecht und ein paar kleine Singvögel die sich auch an den Resten bedienten. Also fotografierte ich diese.

 

Ich ging weiter zu den Sperlingskäuzen. Kurz nach eins war ich dort. Auch nach einigem Suchen sah ich den kleinen Vogel nirgends. Etwas enttäuscht nahm ich an, das er in einer der Höhlen war. Als ich den Rucksack zum Weitergehen vom Boden aufhob, sah ich ihn. Und zwar an einer perfekten Stelle zum Fotografieren. 

 

Nach ein paar schönen Momenten ging es weiter zu den Braunbären. Auch hier hatte ich bisher noch fast keine Bilder gemacht. Ich muss aber auch sagen, dass ich mich noch zu wenig mit diesen Tieren beschäftigt hatte.

Heute lag einer in einer Höhle nahe dem Zaun. Zuweilen unterbrach er sein Nickerchen um zu gähnen oder den Kopf ein wenig zu drehen. Aber allgemein war er zu ruhig und so war es recht langweilig ihm zuzusehen. Auf einmal drehte er noch eine Runde vor der Höhle um sich gleich darauf wieder in diese zurückzuziehen.

 

Als sich nichts mehr tat. machte ich mich auf den Weg zu den Luchsen. Da ich von der Oberen Hütte starkes Gegenlicht hatte, ging ich zu der seitlichen Hütte, wo ich noch nie war. Dort sah man zwar nur einen kleinen Teil des Geheges, aber wenn die Tiere dort waren, konnte man sie auf Augenhöhe fotografieren. So konnte ich bis zum letzten Licht noch ein paar Fotos machen.

 

Da Morgen der letzte Tag war und ich noch eine lange Reise vor mir hatte, entschloss ich mich, recht früh ins Bett zu gehen um fit zu sein.

 

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