Nationalpark Bayrischer Wald: Tag 5

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Nach einer etwas längeren Pause schulde ich euch noch den letzten Tag von meiner Reise nach Bayern.

 

Am Freitag klingelte der Wecker eine Stunde früher als die ganze Woche. Packen stand auf dem Plan. So das ich direkt nach dem Frühstück auschecken und losfahren könnte. Denn Heute standen die Wölfe zu oberst auf meiner Prioritätenliste.

 

Als ich beim Gehege ankam, sah ich schon vom Weitem, dass deutlich mehr los war, als die letzten Tage: vor allem auf der Besucherplattform, denn dort standen schon etliche Fotografen. Nachdem ich mir einen Platz zwischen den Anderen ergattert hatte, begann das grosse Warten. Um zehn Uhr ging es dann los. Das ganze Rudel kam zum ersten mal nahe genug an der Plattform vorbei.

Sofort begannen alle im Serienbildmodus zu fotografieren. Die Geräuschkulisse war einzigartig. Irgendwie musste ich sofort an das historische Murtenschiessen denken, wo immer 120 Schützen gemeinsam auf die Ziele feuerten...

 

Nach dieser kurzen Runde. Zogen sich die Wölfe wieder in den Wald zurück. Nach über einer Stunde wollte ich weitergehen. Hauptsächlich um mich wieder etwas aufzuwärmen, denn es war sehr kalt am diesem Vormittag. Sogar das Wasser im meinem Rucksack begann zu gefrieren, dass gab es die ganze Woche noch nie.

Als ich mit dem Zusammenpacken anfing, hielt mich en anderer Fotograf auf. Er sagte, dass das vorhin nur das Aufwärmen gewesen sei und es noch viele Möglichkeiten gäbe, die Tiere zu fotografieren. Denn sie würden irgendwann noch gefüttert werden. 

Also blieb ich noch ein bisschen. Kurz nach halb zwölf stellte sich heraus, dass es die richtige Entscheidung gewesen war. Die Wölfe begannen aktiver zu werden und plötzlich fuhr ein Pfleger mit dem Pickup in das Gehege. Sofort zogen sich die Tiere zurück. Erst nachdem der Mann das Futter abgeladen und wieder aus dem Gehege raus war, begann das grosse Fressen. Die ganze Zeit über konnte ich sehr viele Aufnahmen machen. Es hat sich wirklich gelohnt zu frieren.

 

Nach einer knappen Stunde, die wie im Flug verging, war der Spuck vorbei und die Wölfe zogen sich wie Gewohnt zurück.

 

Ich dachte schon langsam an die Heimreise. Doch davor wollte ich mich noch von den Luchsen verabschieden. Als ich das Gehege erreichte, waren die Bedingungen wieder einmal perfekt. So blieb ich noch eine Weile und machte noch ein paar Bilder.

 

Gegen 15 Uhr verlies ich dann schweren Herzens das Tierfreigehege und fuhr nach Hause.

 

Ich beschloss aber, dass ich sicher nicht zum letzten Mal hier im Bayrischen Wald gewesen war und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal ...

 

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