Am Saut du Doubs

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Am Samstag habe ich den Saut de Doubs an der schweiz.-französischen Grenze besucht. Eigentlich wollte ich mich auf Landschaftsfotografie und Langzeitbelichtungen konzentrieren. Trotzdem endschied ich, das 400/2.8 im Rucksack zu lassen. Dach dazu später mehr.

Nach einer guten Stunde Fussmarsch von les Brenets aus, erreichte ich den imposanten Wasserfall. Zuerst machte ich einige Aufnahmen von der französischen Seite aus. Durch die aufspritzende Gischt und die im Rücken stehende Sonne bildete sich ein Regenbogen, den ich in das Bild einbauen konnte.


Auf der anderen Seite der Grenze passte das Licht nicht, um Aufnahmen vom Wasserfall zu machen. Etwas stromaufwärts gelangen mir jedoch ein paar Bilder. Besonders das Moos in dieser Gegend faszinierte mich. Es bedeckte einen Grossteil der Felsen und Bäume und gibt der Gegend auf eine Art eine gewisse Ruhe.


Nach einiger Zeit machte ich mich auf den Rückweg. Da ich eine Viertelstunde auf das Kursschiff warten müsste, entschied ich, zu Fuss zurückzugehen. Auf dem Weg sah ich plötzlich einen Wegweiser zu einem Aussichtspunkt. Obwohl es ein Umweg war, ging ich nun in diese Richtung. Nach einer kurzen, recht steilen Passage erreichte ich den angeschriebenen Punkt. Die Landschaft hier oben sah irgendwie spektakulär aus, aber dennoch hatte ich keine gute Idee wie ich das Ganze festhalten konnte. Also setzte ich mich hin, ass etwas und genoss den Ausblick. 

Bevor ich weitergegangen bin, habe ich noch eine Aufnahme mit dem Tele gemacht. Vor Ort war ich zwar nicht begeistert. Dann zuhause am PC sah das Bild schon viel besser aus. Nach dem Tele versuchte ich es nochmals mit dem Weitwinkel. Dieses Mal versuchte ich, die Bäume im Vordergrund, in das Bild einzubeziehen statt sie wie vor dem essen zu umgehen.

 

Da das Wetter immer schlechter wurde, Packte ich zusammen und machte mich auf den Weg Richtung Les Brenets. Als ich loslief, dachte ich, ich hätte das 400/2.8 wieder mal vergebens mittgenommen. Doch das änderte sich schlagartig, als ich unter mir im Wald ein Geräusch hörte. Denn als ich den Hang hinuntersah, entdeckte ich drei Gämsen. Zuerst war ich völlig überrascht und ich wusste nicht ob ich die Ausrüstung auspacken könnte ohne die scheuen Tiere zu verscheuchen. Nach einem kurzen zögern, entschied ich, es zu versuchen. Denn verlieren konnte ich eigentlich nichts. Schliesslich konnte ich meine ersten Bilder von freilebenden Gämsen machen. Für mich ein ganz spezieller Moment. Leider kamen zwei Wanderer dazu und verscheuchten mir mit lauten Worten und hektischem zeigen die Tiere. Nach einer Weile, ohne noch eins der Tiere zu sehen, ging ich zum Auto zurück und fuhr voller Vorfreude auf die Bilder nach Hause.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Anita (Donnerstag, 23 Mai 2013 21:01)

    Hallo Thomas,

    wow, die Bilder sind ja toll geworden. Das dritte und vierte gefallen mir richtig gut. Und dass die Gämse in freier Wildbahn erwischt hast, ist ja super. So ein 400mm ist ja schon schick. Ich stand vor kurzem vor einem Feld voller Feldhasen, da waren bestimmt 6 Stück versammelt. Aber mit meinen maximal 100mm komm ich da leider nicht weit.

    Viele Grüße
    Anita

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