Erste Bergtour in diesem Jahr

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Da der Schnee nun auch in höheren Lagen zu schmelzen begonnen hat und das Wetter besser wird, habe ich Gestern den ersten Ausflug in die Berge gemacht. Ich war im Gebiet zwischen Frutigen und Adelboden im Berner Oberland unterwegs. Zuerst war ich etwas enttäuscht. Die Bergkette auf der anderen Talseite war auf halber Höhe von einem dichten Wolkenband verdeckt. Auf meiner Talseite hatte ich in Richtung Gipfel starkes Gegenlicht was das Fotografieren verunmöglichte. Trotzdem zog ich die Wanderschuhe an und lief los. Ich hoffte zwischen den verbliebenen Schneefeldern auf Bergblumen zu stossen.

Nach kurzer Zeit fand ich dann tatsächlich einige Küchenschellen. Leider waren die Pflanzen noch recht klein und schauten kaum über die verdorrten Grasreste hinaus. Ich setzte den Aufstieg fort und fand schliesslich etwas weiter oben am selben Hang noch mehr Blüten, die grösser waren. Mit dem Rucksack und dem Stativ schattete ich die Küchenschellen ab, während ich sie am Boden Liegend mit dem Teleobjektiv fotografierte. Durch den Schnee im Hintergrund entschied ich mich die Bilder stark überzubelichten. Das ergab eine ruhige Stimmung auf den Bildern.

 

Ich lief zum ganz zum Grat hinauf und auf der anderen Seite zu einem kleinen Bergsee wieder runter. Wegen der Schneeschmelze hatte der See sehr viel Wasser und der Wanderweg drumherum war nicht vollständig zu begehen. An der Westseite des Sees schaute ein Fels aus dem Wasser heraus, der ein schönes Motiv abgab. Durch den nahen Zufluss war das Wasser an dieser Stelle nicht sehr ruhig und die Spiegelung der umliegenden Berge war fast nicht zu sehen. Durch den blauen Himmel und das klare Wasser hatte der See aber eine wunderschöne Farbe.

Etwas oberhalb lief ich einmal halb um den See herum auf die Ostseite. Das Wasser war hier sehr ruhig und die Spiegelung um ein vielfaches besser als vorhin.

 

Auf dem Rückweg passierte ich eine Stelle, wo ich noch knietief im Schnee versank. Zum Glück hatte ich diesen Abschnitt schnell hinter mir und wieder "festen Boden" unter den Füssen. Auf dem Rückweg zum Auto entdeckte ich ein weiteres Feld mit Küchenschellen. Da  mittlerweile ein starker Wind wehte  und ich schon einige Tropfen spürte, entschloss ich mich, weiterzugehen. Ich wollte nicht noch von einem Gewitter überrascht werden.

Der Regen kam zwar nicht, aber der Wind blies immer stärker. Schlussendlich war ich froh, beim Auto zu sein. Zum Schluss noch ein paar dokumentarische Bilder die ich mit dem Handy von der tiefen Aufnahmeposition und von der Konstruktion zum Abschatten der Küchenschellen gemacht habe. 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Rikola (Freitag, 07 Juni 2013 12:18)

    Wow, die Bilder vom See sind stark.

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