Teneriffa: Teil 6

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Auch am Dienstag stand ich früh auf. Ich hatte vor den Sonnenaufgang zu fotografieren. Um 5:00 Uhr fuhr ich los in Richtung El Medano. Jedoch bog ich einen Parkplatz zu früh ab und landete daher am Playa des Teija. Zum Glück habe ich es dank der App TPE auf meinem Handy gemerkt und noch etwas Reservezeit eingeplant. Ich entschied mich die Strecke zu Fuss zu gehen. Genau als es begann interessant zu werden erreichte ich den richtigen Strand. Ich suchte ein paar Standorte raus damit ich möglichst schnell die Position wechseln konnte, wenn es dann richtig losging. Allerdings bekam ich dann unerwartete Probleme mit dem Wind und dem starken Wellengang. Die Luft war voller klitzekleiner Wassertröpfchen die sich überall niederliessen. Ich musste nach jedem Bild Objektiv und GND-Filter trocknen, so dass die Fotos nicht unscharf wurden. Nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass mein Microfasertuch nicht mehr richtig trocknete. Ich brach die Übung ab und zog mich ein wenig zurück um den Rest des Sonnenaufgangs, ohne Bilder zu machen, geniessen zu können. Erst jetzt stellte ich fest dass auch ich nass war. Auch mit der Brille sah ich kaum besser als Ohne.

 

Nachdem alles vorbei war. Ging ich zum Auto zurück und fuhr ins Hotel. Dort begann ich damit, meine Ausrüstung vom Salzwasser zu säubern und anschliessend zu trocknen. Auch das Stativ bekam eine warme Dusche. Ich entschloss mich aber dazu, es erst Zuhause vollständig zu zerlegen und zu reinigen. 

 

Am Mittwoch und am Donnerstag ging es jeweils vor Sonnenaufgang hoch in den Teide-Nationalpark. Am ersten Tag konnte ich ein paar Nachtaufnahmen machen. Auf der einen hatte ich das unglaubliche Glück, eine Sternschnuppe darauf zu haben. Beim anderen sieht man sehr schön die Milchstrasse. Auch das weiche Licht kurz vor und nach dem Sonnenaufgang habe ich ausgenutzt. Am Donnerstag konzentrierte ich mich dann auf den westlichen Teil, den ich am Mittwoch nicht innerhalb der Zeit mit gutem Licht erreichen konnte.

 

Anschliessend unternahm ich noch eine Wanderung zu der Mondlandschaft ausserhalb von Vilaflor. Durch die Hitze war das eine sehr schweistreibende Angelegenheit und ich war froh, das ich den grösten Teil der Ausrüstung im Auto zurückgelassen hatte und statdessen Wasser in den Rucksack gelegt habe. Nach gut zwei Stunden kam ich endlich an. Die Felssäulen die durch Lavaströme und Errosion geschafen wurden, waren sehr interessant zum ansehen. Aber wegen des felsigen Gebietes rundherum konnte ich nicht die gewünschten Aufnahmen machen. Ein paar hat es aber trotzdem gegeben.

 

Mit diesen Bildern möchte ich die Serie über Teneriffa abschliessen. Insgesamt gesehen war das Fotografieren auf der kanarischen Insel schwieriger als erwartet. Besonders das harte Licht und die immer ähnlich, farblosen Sonnenauf- und Untergänge machten mir zu schaffen. Auch vom Loro Park hatte ich aus fotografischer Sicht mehr erwartet.

Was mir aber grosse Freude bereitet hat, sind die kanarischen Eidechsen die recht häufig auf der Insel anzutreffen sind. Bei den Aussichtspunkten in den Bergen sind diese sehr zutraulich und freuen sich immer über ein Stückchen Banane. Auch sehr beeindruckend fand ich die Vulkanlandschaft im und um den Nationalpark mit den verschieden farbigen Gesteinen. Dazu noch die verschiedenen Vegetationsschichten mit den Kiefernwäldern und Kakteen machen Teneriffa zu einer sehr vielseitigen und ansprechenden Insel.

 

Zum Schluss noch ein paar Daten:

 

Kilometer im Mietwagen: 1300

 

Gemachte Bilder: 2351

Bilder nach Sortierung: 166

 

 

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