Hohe Tatra


 

 

Schon lange ist es her, seit dem letzten Blogeintrag. Ich war sehr viel unterwegs und hatte nebenbei nicht so viel Zeit die entstandenen Bilder zu sichten. Nun aber gibt es wieder neue Bilder zum Betrachten.

 

Im September bin ich zusammen mit meinem Freund Manfred Stutz in die Slowakei gefahren. Genauer in die hohe Tatra, die westlichsten Ausläufer der Karpaten und auch das kleinste Hochgebirge der Welt. Wir wollten die unberührte Natur im Osten Europas hautnah erleben. Was wie vorfanden, begeisterte uns. Es gibt nur sehr wenige Spuren von Zivilisation, Stromleitungen waren sozusagen nicht vorhanden und nur eine, grössere Strasse führt durch den Nationalpark.

Doch das Fotografieren wurde dadurch nicht einfacher. Die Landschaft ist wild und oft nur schwer zugänglich. Nur die Wanderwege ermöglichen ein schnelleres vorankommen. Daneben dominieren dichte Wälder, viele Büsche oder weiter oben, Felswüsten das Landschaftsbild. 

 

Einmal auf einen der Gipfel hochzusteigen, das war mein Ziel für diesen Ausflug. Und das sollte auch das Highlight werden. Schon Zuhause bei der Planung fand ich den Kriváñ (2495 m.ü.M.) und war sofort fasziniert von der Aussicht. Doch wie wir vor Ort dann feststellten, war der Aufstieg nicht ganz einfach. Trotzdem entschieden wir uns, diesen Berg in Angriff zu nehmen. Nach zwei Stunden Schlaf im Auto, liefen wir um Mitternacht los, um noch vor Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu sein. Laut Angabe auf den Wegweisern hat man etwas über 4 Stunden. Da wir aber deutlich mehr Ausrüstung dabei hatten, rechneten wir mit fünf Stunden. Dazu planten wir sicherheitshalber noch eine Stunde Reserve. Diese brauchten wir dann auch. Der obere Teil des Aufstiegs kann man eigentlich nicht mehr als Wanderweg bezeichnen. Ohne mithilfe der Hände wäre nichts mehr zu machen gewesen. So erreichten wir den Gipfel erst nach über 5.5 Stunden, gerade noch rechtzeitig zum spannenden Licht. Die Aussicht war einfach unglaublich, gegen Osten die Gipfel der hohen Tatra und auf der anderen Seite weit, weit unten der Talboden. Nach ein paar Stunden machten wir uns an den Abstieg. Um 13.30 Uhr erreichten wir das Auto. Hinter uns lagen 2'600 Höhenmeter und 13 km. Wir fuhren zum Hotel und holten den verpassten Schlaf nach...

 

An dieser Stelle noch ein riesengrosses Dankeschön an Manfred. Es war eine tolle Zeit mit dir. Gerne ein anderes Mal wieder...

 



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Kommentare: 3
  • #1

    Manfred Stutz (Sonntag, 09 Oktober 2016 10:24)

    Auch an dich ein grosses Dankeschön, es war eine tolle Zeit in der Slowakei und bin natürlich auch wieder mal mit dabei...
    Grüessli Manfred

  • #2

    Nelson Goncalves da Silva (Sonntag, 23 Oktober 2016 12:48)

    Einfach beindruckende Bilder hast du hier gezeigt Thomas! Nachdem wir gester im Engadin wenige stündchen über dein Tatra erlebnis sprachen war ich seeehr gespannt auf die Bilder dieser Tour. Einfach wooow!!! Bis bald

  • #3

    Oliver Wehrli (Sonntag, 23 Oktober 2016 18:59)

    Wunderbare Stimmungsbilder hast du hier nach Hause gebracht! Das zweite in der Gallerie ist mein Favorit,). Weiterhin gut Licht. Beste Grüsse, Oliver

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