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Niederhorn

Letzte Woche war ich mit Manfred ein paar Tage im Gebiet um das Niederhorn unterwegs. Da wir wolkenloses Wetter erwarteten, waren wir eher auf der Suche nach Tieren. Schon auf der Fahrt mit der Zahnradbahn sahen wir den ersten Steinbock, aber unsere Kameras waren noch im Rucksack. Oben angekommen bezogen wir zuerst unser Zimmer und bald darauf machten wir uns auf die Suche nach einem Motiv für den Sonnenuntergang. 

 

Tiere fanden wir leider keine, wohl wegen den vielen Leuten die den Tag durch hier unterwegs waren. Deshalb hatte es auf dem Grat leider schon viele Spuren, was die Suche nach einem passenden Vordergrund erschwerte. Schliesslich fanden wir aber doch noch eine schöne Stelle. Obwohl der Himmel fast wolkenlos war, gab es noch eine schöne Abendstimmung. Besonders das Alpenglühen war sehr schön anzusehen.


Am zweiten Morgen dann die Überraschung, Wolken dominierten den Himmel. Begeistert und mit der Hoffnung auf eine spektakuläre Morgenstimmung zogen wir um halb sechs los. Eine Stunde später standen wir auf dem Gipfel. Es hatte immer noch sehr viele Wolken und langsam schwand die Hoffnung auf tolles Licht. Nur in weiter Ferne leuchteten ein paar Gipfel im ersten Morgenlicht.

Also machten wir uns wieder auf die Suche nach Tieren. Beim Aufstieg im Dunkeln hatte ich bereits ein Schneehuhn gehört und wir waren deshalb zuversichtlich etwas zu finden. Einige Zeit später hörte ich plötzlich ein Geräusch. Auf einmal stand ganz in der Nähe ein Gämsbock auf einem Felsvorsprung. Wir verhielten uns leise und warteten ab. So bekamen wir die Gelegenheit das Tier einige Zeit zu beobachten und fotografieren. Auch ein paar neugierige Alpendohlen boten sich immer wieder als Model an.


Als wir am Abend loszogen waren die Wolken schon wieder weg. Doch schon bald zog es wieder zu. Wir ginge um selben Platz wie am Abend zuvor und stellten die Ausrüstung auf. Wir hofften, dass die Sonne noch kurz unter der mittlerweile fast geschlossenen Wolkendecke durchscheinen würde. Nach langen warten war es dann kurz vor Sonnenuntergang so weit. Für ein paar Sekunden beleuchtete ein Sonnenstrahl den Vordergrund und machte den Abend perfekt.

Der nächste Morgen zeigte sich wieder wolkenlos, auch der angekündigte Nebel war nicht wirklich vorhanden. Wiederum zogen wir los und hoffte auf ein Schneehuhn. Leider fanden wir auch an diesem Morgen keines. Ein paar Minuten vor dem Sonnenaufgang färbe sich der Himmel in den schönsten Farben. Kurz nach dem Sonnenaufgang machten wir uns dann wieder auf den Weg zu Berghaus.

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