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Bergzeit

Im Juni war ich ein paar Tage im Wallis unterwegs. Die Tour startete in einem abgelegenen Tal im Unterwallis. Eigentlich wollte ich dann noch an einen anderen Ort fahren aber die guten Bedingungen vor Ort verleiteten mich dazu länger zu bleiben.


So verbrachte ich vier Tage in der Nähe dieses faszinierenden Gletschers. Immer wieder fand ich bei meinen Streifzügen neue, spannende Vordergründe. Das Gletschervorfeld hat einfach enorm viel zu bieten. Auch das Wetter spielte super mit. Meistens war es sonnig mit ein paar Wolken. Ein paar Mal zog auch ein kleineres Gewitter über mich hinweg.

 

 

Das erste Highlight erwartete mich am zweiten Abend. Auf dem Weg zu meinem Spot entdeckte ich weiter oben am Hang eine Gruppe Steinböcke. Spontan änderte ich meinen Plan und ich versuchte nah genug an die etwas scheuen Tiere heranzukommen damit ich mit dem Weitwinkelobjektiv Aufnahmen von ihnen im Lebensraum machen konnte. Das war dann doch nicht so einfach wie ich mir das erhofft hatte. Doch nach einiger Zeit hatten sie sich an meine Anwesenheit gewöhnt und ich kam zu meinen erhofften Bildern.

Am nächsten Morgen zog weiter nördlich eine Gewitterzelle vorbei. Kurz vor Sonnenaufgang wurde diese von der tiefstehenden Sonne in wunderbares Licht getaucht. Auch in der anderen Richtung begannen die Schleierwolken zu leuchten. So kam kurzzeitig etwas Hektik auf, da ich in alle Richtungen gleichzeitig fotografieren konnte. Doch schon nach ein paar Minuten verschwanden die Farben und ich konnte in aller Ruhe meine Bilder durchschauen.

Auch die nächsten Tage brachten mir immer wieder fantastische Stimmungen. Die Steinböcke liessen sich jeweils am Abend blicken und ich kam zu weiteren tollen Bildern. So wäre ich am liebsten noch ein paar weitere Tage vor Ort geblieben. 


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