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Zuhinterst im Emmental

Schon lange war dieser Gipfel zuhinterst im Emmental auf meiner Liste. Schon oft habe ich diesen Berg aus der ferne oder direckt am Fuss bestaunt. Doch nach Oben geschafft habe ich es erst im letzten Sommer. Nach dem steilen und anstrengenden Aufstieg hatte ich noch etwas Zeit zum Ausruhen bevor das Abendlicht langsam gekommen ist. Pünktlich zum Sonnenuntergang zogen die ersten Wolken auf. Etwas früher als sie der Wetterbericht angekündigt hatte, doch wer mich kennt, weis, ich war sehr froh darüber. 


Am nächsten Morgen dann die Überraschung (die eigentlich keine war). Die Schlechtwetterfront, die aus Westen kommen sollte, war auch etwas früher da als angekündigt. Bereits bei Tagesanbruch wurde mir bewusst das ich wohl nicht ganz trocken ins Tal kommen würde... 


Da weit entfernt auch ein paar Gewitterwolken am Himmel waren, entschied ich mich möglichst früh loszulaufen. Kaum kam die Sonne über den Horizont und tauchte alles in ein goldenes Licht, drückte ich noch ein letztes Mal auf den Auslöser und packte dann zusammen. Schon kurz nachher begann es leicht zu regnen. Und etwas später öffnete der Himmel die Schleusentore. Innert kürzester Zeit war ich trotz meiner Regenkleidung klitschnass. Da die Sicht immer weniger und der Weg immer rutschiger wurde, war ich froh, das ich am Vortag die Gegend genau erkundet hatte. So fand ich den Rückweg auch bei diesen schlechten Bedingungen. 

Beim Auto angekommen, war ich sehr froh über die trockenen Ersatzkleider die ich dort hatte. Einzig und allein meine Socken waren vom Regen verschont geblieben.

Vielen Dank an Ursula und Veronique für die Begleitung beim Aufstieg. Es war eine tolle Tour mit euch. Das eine Sprichwort ist mir in Erinnerung geblieben:

 

"Jedä Schangnouer mues einisch im Läbä uf ä Hohgant, doch wär zwöi Mal geit, isch en Tubu." 

Zum Glück bin ich kein Schangnauer ;-)

 

 

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